Zum Grund für den Titel komme ich weiter unten. Aber davor mal ein paar Bilder zum aktuellen Stand des Lego-Zimmers bzw. Estrich-Ausbaus. Was man auf den Bildern nicht sehen wird: der noch fehlende Lehmputz an der Aussenwand. Aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr. Auf dem Bild sieht man jedenfalls die Estrich-Aufteilung- oder Trennwand, wie sie noch nicht ganz fertig war.

Estrich-Aufteilung (Lego-Zimmer) noch unfertig
Estrich-Aufteilung (Lego-Zimmer) noch unfertig

Ersichtlich sind dafür die Elektro-Installationsrohre. Am 1. Dezember habe ich dann mit einem lokalen Elektriker die Drähte eingezogen (und er hat die Dosen und Schalter angeschlossen). Eines der blauen Rohre hatte aber einen Knick und ich war froh um meine Endoskop-Kamera. Mit entsprechender Beobachtung haben wir die Drähte doch noch am geknickten Teil vorbeiziehen können. Die Rückseite der Trennwand ist noch ganz offen und somit sieht man noch alle Installationsrohre.

Estrich-Aufteilung von der anderen Seite (mein Schlafzimmer ;-)
Estrich-Aufteilung von der anderen Seite (mein Schlafzimmer ;-)

Da kommt dann noch ein wenig Schafwolldämmung rein, damit es wenigstens akustisch noch ein wenig dämmt zwischen dem Lego-Zimmer und der "Galerie" meines zukünftigen Schlafzimmers. Ich freue mich drauf. Nach bald zehn Jahren endlich mal ein eigenes Schlafzimmer. Die weisse Toilettentüre auf dem Bild unten war früher übrigens, wenn auch noch ein bis zwei Dezimeter höher, der Zugang zum alten WC im dritten Stock (heute auch ein baldiger Teil des neuen Schlafzimmers ;-).

Lego-Zimmer mit der alten Toilettentür (ein wenig gekürzt)
Lego-Zimmer mit der alten Toilettentür (ein wenig gekürzt)

Anfang Dezember, zur Adventszeit, ist dann tatsächlich wieder eine Wichteltüre bei uns erschienen. Eine andere als in den letzten Jahren und mit zwei neuen Bewohner*innen: Erna, die Wichtelschreinermeisterin und Arno, der Wichtelschlossermeister. Meine Kids, v.a. die Mädchen, stellen ihnen immer wieder was Süsses hin am Abend.

Eine Wichteltüre, die plötzlich aufgetaucht ist
Eine Wichteltüre, die plötzlich aufgetaucht ist

Und dann habe ich mir, doch nach einigen Jahrzehnten Gedanken dazu, letzte Woche was Kleines gegönnt. Zeit und ein Spaziergang. Schon als ich 2001 zum ersten Mal mit dem Zug nach Zürich gereist bin, damals noch an der alten Strecke entlang, habe ich wohl die (Kopf-)Weiden an der Bahnstrecke gesehen. Ich wollte die schon immer mal besuchen gehen und da einer meiner Freunde nun nicht mehr in Wynigen wohnt, durfte es eine bewusste Entscheidung sein und die habe ich letzte Woche getroffen.

Gelb-rote Kopfweiden bei Wynigen
Gelb-rote Kopfweiden bei Wynigen

Ich habe mir auch gleich zwei Äste mitgenommen, die nun hoffentlich bei mir wurzeln und dann einen Platz unter meinen über 30 Sorten an Weiden in meinem Garten finden. Falls die Besitzerin oder der Besitzer mitliest: sorry ;-), aber die Äste (nur einen habe ich abgerissen, der andere war schon gebrochen) haben ein gutes neues Zuhause gefunden.

Eine ältere Kopfweide mit Charakter
Eine ältere Kopfweide mit Charakter

Weiter an der älteren, weniger oft geschnittenen, Kopfweide vorbei bin ich dann gemütlich bei Herbstgrau Richtung Burgdorf gelaufen, bis über die Fänstuhöchi durch das alte, jetzt neue, Quartier, in dem wir früher gewohnt haben. Damit ist meine Zeit in Zürich nun wohl besiegelt...