Es läuft gerade sehr viel und die Fassaden machen grosse Fortschritte (müssen sie auch bis Ende Juli ;-), darum an dieser Stelle hauptsächlich Bilder und wenig Text (ich bin müde). In den letzten zwei Wochen habe ich viel gerostet und isoliert, was ihr auf den folgenden Bildern sehen könnt. Ab Dienstag werden dann viele Pavatex-Platten (Holzfaserplatten) verbaut. Und was es mit dem Titel auf sich hat, findet ihr ganz unten.

Haus mit vertikaler Rostung Südwest und Südost
Haus mit vertikaler Rostung Südwest und Südost
Haus mit vertikaler Rostung auch in Nordwest
Haus mit vertikaler Rostung auch in Nordwest
Installation für die Lagerung der Schafwolldämmplatten
Installation für die Lagerung der Schafwolldämmplatten

Glücklicherweise kam die Schafwolldämmplattenlieferung in zweien Malen. So konnten wir einen Teil schon verbauen, bevor die restlichen 20 Packungen (von 55) noch geliefert wurden. Sonst wäre das ein ziemlich grosser Berg geworden und geregnet hat's in der Zwischenzeit ja auch noch

Südostfassade nun auch vertikal gerostet
Südostfassade nun auch vertikal gerostet
Ein glänzendes Haus - noch ohne Vertikalrostung in Südwest
Ein glänzendes Haus - noch ohne Vertikalrostung in Südwest
So sah und sieht der Schafwollberg in unserem Garten aus
So sah und sieht der Schafwollberg in unserem Garten aus
Erste Isolation in Fassade Südost
Erste Isolation in Fassade Südost
Aufräumen im Holzschopf hat im Moment keine Priorität
Aufräumen im Holzschopf hat im Moment keine Priorität
Aber die Eichenschwelle für den Eingang wurde dort trotzdem fürs Ölen geschliffen
Aber die Eichenschwelle für den Eingang wurde dort trotzdem fürs Ölen geschliffen
Ansicht Nordwest mit erster Isolation unten links
Ansicht Nordwest mit erster Isolation unten links
Neuer Schafwollteppich von Natura-Handwerk
Neuer Schafwollteppich von Natura-Handwerk

Evi und Werni vom Natura-Handwerk haben uns in der Zwischenzeit den neuen, geknüpften Schafwollteppich (3x4.3m) geliefert. Er ist weicher als der andere und wurde schon ausgiebig getestet, bespielt und für Yoga genutzt.

Produktion der Eckpfosten der Vertikalrostung (es gäbe auch ein Video dazu ;-)
Produktion der Eckpfosten der Vertikalrostung (es gäbe auch ein Video dazu ;-)
Südwest- (teilweise fertig gerostet) und Südostfassade (teilweise fertig gerostet und isoliert)
Südwest- (teilweise fertig gerostet) und Südostfassade (teilweise fertig gerostet und isoliert)
Und das Ganze auch noch von Nordwesten
Und das Ganze auch noch von Nordwesten
Erste Reihe Pavatex-Platten mit Haga Einbettmörtel verklebt
Erste Reihe Pavatex-Platten mit Haga Einbettmörtel verklebt
Südwestfassade heute - zu Zweidritteln isoliert
Südwestfassade heute - zu Zweidritteln isoliert
Und auch heute das Ganze nochmals von Nordwesten
Und auch heute das Ganze nochmals von Nordwesten

Heute Abend ist mir aufgefallen, dass ich beim untersten Stock (Erdgeschoss bzw. Hochparterre) ja noch ausholzen sollte, für die Verstellhaken der Fensterläden. Sonst finden die Schraubengewinde jener nur Schafwolle und die hält nicht so gut...

Anfang Juni 2020 und ich hinke beim Bloggen ein bisschen hinterher. Aber ansonsten sind wir gut auf Kurs. Der Termin zur Abnahme bzw. Bestätigung für die energietechnischen Sanierungssubventionen steht für Anfang Juli. Hier in diesem Blog lest ihr aber für den Moment mal, wie wir die Aussentreppe abmontiert und verstaut haben. Sie lässt sich die Fassade dort einfach einfacher dämmen. Und gleich vorweg, die Demontage der Aussentreppe ging in etwa so einfach vonstatten wie geplant und erhofft. Auf dem ersten Bild unten seht ihr, wie wir die Treppe unten angehoben haben. Davor mussten wir sie noch mit dem Schlaghammer ein wenig aus dem Beton befreien. Ob sie nun aber wie zuerst geschätzt wirklich 200-300kg schwer ist, wage ich mittlerweile zu bezweifeln. Ist wohl eher weniger.

Treppe hebe dich - Unsere Art, die Treppe unten anzuheben
Treppe hebe dich - Unsere Art, die Treppe unten anzuheben

Natürlich habe ich mir und wir uns die Treppe vor der Demontage gut angeschaut und alle Verkleidungen abgenommen, um möglichst alle Befestigungen (Schrauben, Nägel und Co) zu erkennen. Wie sich dann aber herausstellt, war die Treppe oben nicht wirklich befestigt und lehnte eigentlich nur gegen den Balken. Unten wir sie ja ein wenig einbetoniert und konnte so keinesfalls wegrutschten. Das Treppengeländer, wie man auch auf folgendem Bild sieht, habe ich schon einen Tag davor mit unseren Ältesten entfernt und verstaut.

Ein letzter Blick oben, wie die Treppe ggf. befestigt ist/war
Ein letzter Blick oben, wie die Treppe ggf. befestigt ist/war

Geholfen hat mir an dem besagten Tag der Demontage dann wie oft mein Bruder. Den sieht man auch teilweise auf dem nächsten Bild. Was man dort auch sieht, ist, dass wir die Treppe da schon losgelöst haben. Unten wir sie soweit unterstellt und verstraubt, dass sie nicht abhauen konnte und zur Seite stand ja noch ein Gerüst ;-). Auch auf dem Bild sieht man, dass wir die Aussenwange der Treppe sehr einfach entfernen (mit dem Hammer abschlagen) konnten. Natürlich hat das die Stabilität der restlichen Treppenkonstruktion ein wenig geschwächt, aber durch die Unterkonstruktion und Hilfsstützen (Bild Mitte oben der ca. 1.2m lange 6x6cm Balken) blieb das Ganze noch stabil genug zur Enddemontage.

Der Blick von oben mit gelöster Treppe und entfernter Wange
Der Blick von oben mit gelöster Treppe und entfernter Wange

Wann man genau schaut, sieht man auf dem Bild oben und unten (mit Blick jeweils von oben und unten), dass wir sinnvollerweise die Aussenwange auch noch mit einem Seil am Gerüst vor dem Absturz gesichert haben. Auf untenfolgendem Bild sieht man auch die zwei grösseren Balken (alte, dekorativ geschnitzte Balken der alten Holzfassade des Hauses, zukünftig dann wohl als Eingangstorbogenständer im Einsatz stehend), welche die Treppe stützen. Der linke ist an der Treppeninnenwange angeschraubt, der rechte hält eigentlich nur durch das Gewicht von oben: Vorsicht war geboten. Ein Helm war eigentlich auch immer Pflicht, wenn es unter die Treppe ging.

Der Blick von unten, von ebensolcher Situation
Der Blick von unten, von ebensolcher Situation

Etwa von der gleichen Stelle aus gesehen, sah es dann (und sieht es fast noch) wie auf folgendem Bild aus, als die Treppe entfernt war. Was wir bildlich nicht festgehalten haben, war der Prozess des Treppenstufenentfernens. Nachdem die Treppenaussenwange entfernt war, liessen sich die Stufen jeweils mit Blende recht einfach herausziehen. Gestört hat uns dabei nur der ein oder andere Platzregen. Aber die kamen in etwa zur gleichen Zeit wie das Mittagessen.

Der Blick von ebensolcher Stelle mit gänzlich entfernter Treppe
Der Blick von ebensolcher Stelle mit gänzlich entfernter Treppe

"Verstaut" haben wir die Treppenwangen (und den Handlauf sprich das Geländer oder auch nicht) im Moment auf der Kellertreppe. Das sind sie ein wenig vom Regen geschützt und stören nur beim Rein- und Rausgehen in den Keller ;-). Aber dafür habe ich sie auch schon als provisorischen Gerüstersatz eingesetzt.

Der Blick nach unten zur Kellertreppe und -tür mit aktuellem Wangenstellplatz
Der Blick nach unten zur Kellertreppe und -tür mit aktuellem Wangenstellplatz

Die Treppenstufen und die wohl gedrechselten Geländerstäbe (auf dem folgenden Bild nur teilweise sichtbar hinter der Kartonkiste) habe ich trocken im Keller im Heizungsraum gelagert. Schliesslich möchte ich die Treppe, hoffentlich in Gänze, vielleicht auch seitlich ein wenig gekürzt, nach der Fassadenisolation wieder an alter Stelle aufbauen.

Die Treppenstufen im Keller - bereit zur Remontage
Die Treppenstufen im Keller - bereit zur Remontage

Von aussen, konkret von Nordwesten, sah unser Haus vor ein paar Wochen wie auf dem Bild unten aus. Vor der Demontage der Treppe habe ich noch ein paar Latten des horizontalen Rosts angebracht. Mittlerweile sind auch unten alle horizontalen Latten angebracht, bis auf dem oberhalb des Türfutters und zu dessen Seiten. Aber an dem Türfutter arbeite ich noch, die Eichenschwelle ist gerade in der Leimung.

Nord-West-Ansicht mit weitergeführter Horizontal-Rostung
Nord-West-Ansicht mit weitergeführter Horizontal-Rostung

Von Süden her sah aus damals so aus, mittlerweile ist auch die Südwestseite des Hauses bis auf über 5m Höhe horizontal gerostet.

Blick von Süden auf das nicht mehr aktuelle Rostwerk
Blick von Süden auf das nicht mehr aktuelle Rostwerk

Das weitere Vorgehen sieht im Moment so aus: neben der Besprechung mit Clevergie (zur Sanierung und Be-PV-isierung auf der anderen Dachseite) am Donnerstag vormittag, soll vertikal bis auf 5m Höhe gerostet werden (richtig, die Latten bzw. 6x10cm-Balken sind jeweils 5m lang ;-). Am Freitag, voraussichtlich am Morgen, kommen dann noch 55 Pakete Schafwolldämmplatten von Fisolan (geliefert von Olwo).

Die letzte grössere Lattenlieferung haben wir übrigens mal noch ein wenig lokaler bestellt. Letzte Woche haben wir gut 90 Latten von Lerchholz aus Grünenmatt geliefert bekommen. Aber zurück zur Zukunft. Je nachdem, wie viele vertikale Latten ich am Donnerstag und Freitag montieren kann, wird dann am Samstag mit der Familie (Vater und Bruder) weiter gerostet, isoliert (Dämmplatten einlegen und schneiden) oder auch schon die ersten Pavatex-Platten angeklebt. Die unterste Reihe wird nämlich zu mehr als zwei Dritteln auf den Mauervorsprung geklebt (mit Haga Einbettmörtel) und nur ganz oben auf die Vertikallatten verschraubt. Aber dazu ein anderes Mal mehr...

Nach fünf Stunden Schlaf diese Nacht, bin ich eigentlich ziemlich müde, aber ein paar Worte kriege ich schon noch hingetippt. Auf dem ersten und Bild seht ihr, wie das Rohr vom der Dachrinne zum Regentankeingang im Holzschopfinneren aussieht. Mittlerweile habe ich den geraden Teil zwar schon wieder ausgetauscht, weil es einfach zu sehr leckte. Aber das Prinzip ist noch dasselbe.

Das neue, leckende Regentankfüllrohr innen...
Das neue, leckende Regentankfüllrohr innen...

Wie das Ganze von Aussen aussieht, seht ihr auf dem zweiten Bild. Oben in der Dachrinne seht ihr auch noch den Laubstopper (oder Dreckstopper), den ich mal irgendwo auf dem Grundstück gefunden und ausgegraben habe. Nun wieder im Einsatz. Ich liebe es, Dinge zu recyceln. Bzw. hier einfach wieder dem alten Zweck zuzuführen. Aber auch sonst: einfach mal schauen, wie ein Brett, Balken oder Rohr eine neue Funktion finden kann. Aus den alten Heizungs- und Wasserrohren will ich noch ein Glockenspiel machen. Eine Website zur Berechnung der Länge und Tonhöhe habe ich schon gefunden. Das Projekt muss aber noch ein bisschen warten.

...und aussen
...und aussen

Denn die Hauptaufgabe besteht immer noch darin, bis Juni 2020 (also bald ;-) die Fassade fertig zu isolieren. Nun sind die Fensterfutter samt -bretter oder -bänken (wie man es auch immer nennen mag) bald fertig. Die letzten Fensterbretter sind verleimt und liegen im Holzschopf bereit zum Schneiden, Fräsen und Schleifen und danach im Keller zum Ölen. Und dann sollen sie in ein paar Tagen montiert werden, womit die Fensterfuttermontage dann abgeschlossen ist.

Die (vorerst) letzten, verleimten (nicht nicht gesägten, geschliffenen und geölten) Fensterbretter
Die (vorerst) letzten, verleimten (nicht nicht gesägten, geschliffenen und geölten) Fensterbretter

Danach sind dann noch die Türfutter für den unteren und oberen Eingang dran. Beim oberen Eingang habe ich nun schon das Futter entfernt. Da der Türrahmen samt Türangeln und Türblatt aber daran befestigt war, hat sich die schwere Türe samt Rahmen ein wenig von der ursprünglichen Position entfernt. Ihr seht auf dem nächsten Bild, das dabei eine ziemliche Lücken entstanden ist. Von wegen Mut zur Lücke, das zieht und so habe ich den Rahmen wieder provisorisch an die Türbalken geschraubt. Bis dann mal eine neue kommt. So zieht's auch nicht wirklich mehr als bisher, das Türblatt ist sowieso verzogen.

Der oberen Eingang ohne Futter, aber mit grosser (temporärer) Lücke
Der oberen Eingang ohne Futter, aber mit grosser (temporärer) Lücke

Einen Blick auf den anderen Teil des oberen Eingangs seht ihr auf folgendem Bild. Die zwei anschliessenden Bretter des Balkons müssen dann noch weg. So breit wird die isolierte Fassade. Und ach ja, habe heute mal wieder ein Fenster zerschlagen. Natürlich die gleiche Seite (aber anderes Fenster), d.h. der gleiche Flügel, welchen schon unser Mittlerer an einem anderen Fenster zerschlagen hat (glücklicherweise ist dem kleinen Kerl nichts passiert, die alten Fenster im Holzschopf haben noch keine Sicherheitsgläser). Damit hilft mit der übriggebliebene andere Fensterflügel hier nicht weiter ;-).

Der untere Teil des oberen Eingangs
Der untere Teil des oberen Eingangs

Am Sonntag haben unser Ältester und unsere Jüngste zusammen mit mir dann noch die Schwengelpumpe der E. Seiler AG Burgdorf soweit montiert, dass wir sie ausprobieren konnten (und nun nutzen können). Und obwohl ich sie wie geschrieben schon lädiert habe und ein Teil abgebrochen ist (habe es wieder "befestigt", auf meine Art ;-), funktionert sie einwandfrei. Irgendwie habe ich mir sowas in meinem Garten schon immer gewünscht. Wie und wo sie jetzt aussieht, seht ihr auf folgendem Bild. Wer genau schaut, wird dahinter übrigens unseren Giersch-Garten sehen. Wächst einfach so und schmeckt so fein (von unserer Köchin zubereitet) wie Spinat. Die Kinder haben sich jedenfalls darum gerissen.

Die Schwengelpumpe (fast) fertig montiert und funktionstüchtig - So was wollte ich schon immer mal
Die Schwengelpumpe (fast) fertig montiert und funktionstüchtig - So was wollte ich schon immer mal

Und last but not least das Bild zum Titel. Die Steigleitung (Elektrizität) nun nicht mehr in schwarz (habe ich geflucht, bis ich das Halbschalenrohr einigermassen um die Leitung gebracht habe), sondern in Ordinär-Blau. War eben doch besser, die Leitung abzuhängen und ein Rohr drüberzuziehen. Man sieht dort auch unsere Klingel, weit nach vorne (im Moment, die Fassade wird ja so dick) geholt. Inkl. dem neuen, beleuchteten Lichtschalter von Aussen. Damit muss man nicht mehr den Schlüssel beim der Lampe mit Bewegungsmelder raussuchen und dann drüben beim Eingang versuchen im Dunkeln diesen einzustecken ;-).

Das schwarze Rohr ist verschwunden, nun gibt's dafür mehr blaue
Das schwarze Rohr ist verschwunden, nun gibt's dafür mehr blaue

Ja, das war's für heute. Textlich doch wohl mehr als erwartet (ihr und ich ;-). Morgen geht's wieder mal ins Wallis zum Live-Unterrichten seit langem. Und dann Mittwoch wieder Fernunterricht. Und dann schneiden, fräsen, schleifen, öl, montieren, Türfutter und rosten, rosten, ros.t.....

Auch wenn es in den letzten 14 Tagen wetter- und gemütstechnisch ein wenig langsamer vorwärts ging, so ist doch wieder einiges am und ums Haus passiert.

An einem der vergangenen Sonntage haben sich unser Ältester und ich entschieden, endlich mal den Handmäher zu reparieren - oder es zumindest zu versuchen. Es hat viel Freund gemacht, dieses Ding gemeinsam auseinander zu nehmen und fettige Finger zu kriegen. Zwischendurch waren wir uns nicht sicher, ob wir das Ding wieder zusammenkriegen. Aber die Ursache haben wir gefunden, wieso sich das Ding nicht mehr gedreht und damit gemäht hat. Eines der Rollenlager war wohl innen verrostet und sass fest. Mit ein wenig Gewalt konnten wir es wieder drehen und mit Entroster ging es schlussendlich sogar recht rund ;-). Damit konnten wir uns wieder ans Zusammenbauen machen. Ein Zwischenergebnis davon seht ihr im folgenden Bild:

Wir haben unseren Handmäher in die Einzelteile zerlegt und wieder zusammengestellt - nur funktioniert er wieder
Wir haben unseren Handmäher in die Einzelteile zerlegt und wieder zusammengestellt - nur funktioniert er wieder

Und stellt euch vor. Wir haben es hingekriegt. Auch wenn die Laufrichtung des Mähteils zuerst in die falsche Richtung beschleunigte, ging's dann nach dem entsprechenden Umbau doch. Und unser Ältester hat den Mäher danach gleich getestet und ein wenig Rasen gemäht. Bzw. er hat ein paar Wege markiert, denn unsere Wiesen möchte ich nicht, nie und nimmer als Rasen bezeichnen.

Vor und nach dem besagten Sonntag war natürlich leimen, schleifen, schneiden und ölen angesagt. Die letzten Fensterbretter wollten gemacht werden und lagen dann gemütlich im Keller zur Montage bereit. Das seht ihr im folgenden Bild:

Die letzten, geleimten und geölten Fensterbretter liegen bzw. lagen zur Montage bereit
Die letzten, geleimten und geölten Fensterbretter liegen bzw. lagen zur Montage bereit

Psst... fertig montiert seht ihr die Fensterbretter im letzten Bild. Davor habe ich aber noch unseren neue Winkelschleifer bzw. Betontrenner aufprobiert. Mit etwas mulmigem Gefühl, guter Ausrückung und Respekt ist auch alles gut gegangen. Dieses Mal ist kein Blut geflossen. Ich habe nur am Schluss festgestellt, dass ich wohl je 6cm zu wenig weggemacht habe. Ein Zwischenergebnis der Betonabbrucharbeiten findet ihr auf folgendem Bild:

Bei der Eingangstreppe musste der Beton wegen der neuen Fassadenisolation gekürzt werden
Bei der Eingangstreppe musste der Beton wegen der neuen Fassadenisolation gekürzt werden

Nicht nur bei der Eingangstreppe (wie oben gezeigt) musste was weg, sondern auch beim Aufgang zur alten Aussentreppe (die soll übrigens diese Woche mit Hilfe meines Bruders abgebaut werden, aber dazu ein anderes Mal mehr). Im Vordergrund des untenstehenden Bildes seht ihr auch einen Rissreparierversuch meines Ältesten. Wie er den alten Gips so fest gekriegt hat, weiss ich allerdings auch nicht.

Auch bei der Treppe zum Aufgang musste gekürzt werden
Auch bei der Treppe zum Aufgang musste gekürzt werden

Und (einer) unser(er) Bosch-Schlaghammer tut nun auch wieder richtig gut nach dem Serviceaufenthalt bei Bosch. Fehlen nur die Fassaden, die ich damit abreissen kann (äch, Quatsch, im Moment reichen mir die Fassaden, die auch aufbauen kann ;-). Zwischendurch musste dann mal wieder ein wenig Gartenarbeit sein. Es macht ja keinen Sinn, die Kartoffeln erst im Herbst zu stecken. Nachdem ich also mit unserer neuen Stihl-Motorsense und in Vollmontur die Brombeer-Sträucher auf dem Grundstück Richtung Tunnel zerfetzt habe, konnten die Abreste zusammengerecht und auf einen Haufen verlegt werden. Das erste Beet, welches mein Ältester und ich am Abend noch schnell angelegt und mit ein paar Kartoffeln versetzt haben, seht ihr auf untenstehendem Bild:

Unser neuer Härpfl-Gartu (Kartoffel-Garten) Richtung Tunnel
Unser neuer Härpfl-Gartu (Kartoffel-Garten) Richtung Tunnel

Mittlerweile hat's zwei weitere Beete dort, mit schwarzen Bohnen zwischen den Kartoffelreihen. Die können es ja angeblich gut zusammen. Nun warten wir gespannt auf die ersten Pflänzchen. Meine bessere Hälfte und unsere Jüngste giessen sie jedenfalls immer fleissig. Das Land gehört übrigens zu einem Grundstück der Emmentalbahn, welches wir nutzen und pflegen dürfen.

Und nun wieder zurück zum Haus. Nachdem ich (mit der Hilfe meiner besseren Hälfte) an den letzten Tagen die letzten Fensterbretter montiert habe, ging's wieder ans Rosten (wieder mit meinem Ältesten ;-). Der Blick unten durch eines der recycleten Armierungsgitter (aus der alten Fassade, als Hinterlüftung eingesetzt) auf die Hausfassade Süd-Ost zeigt die ersten Arbeiten am Rost.

Fassade-Süd-Ost mit erstem Rost(en)
Fassade-Süd-Ost mit erstem Rost(en)

Und last but not least seht ihr unten unser Haus von der Süd-West-Seite her, wie es im Moment aussieht. Wenn man genau hinschaut, sieht man ganz oben auch die letzten Fensterbretter - nun am richtigen Ort.

Fassade-Süd-West im aktuellen Zustand
Fassade-Süd-West im aktuellen Zustand

Diese Bild des Hauses wird sich in den nächsten Tagen und Wochen merklich ändern. Zuerst kommt die Aussentreppe weg, dann der erste horizontale Rost, dann der vertikale Rost, dann die Schafwolldämmplatten von Fisolan und schlussendlich die Holzfaserplatten von Pavatex. Damit wäre die Dämmung dann abgeschlossen, die Fassade aber noch nicht ...

Heute ist einiges passiert - und auch wieder die Tage davor. Am Morgen des heutigen Tages war jemand von Clevergie da und jemand zur Wärmepumpenprogrammierung. Nach dem Ziehen eines weiteren Kabels und dem Einbau eines Moduls in die Wàrmepumpe (WP), konnte verbunden und programmiert werden. Damit sollte nun unsere WP v.a. dann aktiv werden und den Wasserspeicher mit Wärmeenergie füllen, wenn die Photovoltaikanlage (PV) auf dem Dach Strom liefert. Nun müssen wir nur noch schauen, dass auch die Stromsperrung zur Mittagszeit rausgenommen wird, denn dann wollen wir schliesslich Wäsche waschen und die WP arbeiten lassen - dann, wenn wir am meisten Strom produzieren.

Danach habe ich mit am Holzschopfdach ein paar defekte Dachziegel ersetzt und beim letzten hat mir unser Ältester geholfen. Und noch vor dem Mittag haben wir mit dem Kärcher die Regenschächte geputzt. Aber auch die Tage vor heute (ich komme zum Rest des Tages nochmals weiter unten zu sprechen) ist was passiert. Die 7 äusseren Fensterbretter waren fertig geschliffen und geölt und konnten am Samstag montiert werden. Das Resultat beim Badezimmerfenster sieht man auf dem ersten Bild von heute.

Die beiden Badzimmer mit vollständigen Fensterfutter und -bänken
Die beiden Badzimmer mit vollständigen Fensterfutter und -bänken

So für Zwischendurch hier mal ein Bild unseres Haus, wie es gerade aussieht bzw. wie gelb die PV-Anlage vor dem lange ersehnten Regen war. Am Sonntag ist ja der erste Regen gekommen (und auch jetzt gerade höre ich es hier im Büro auf unser Dach und damit die PV-Anlage prasseln), aber heute war es wieder richtig schön und warm.

Unser Haus im aktuellen Zustand mit gelber PV-Anlage vor dem ersehnten Regen
Unser Haus im aktuellen Zustand mit gelber PV-Anlage vor dem ersehnten Regen

Und genau darum haben wir quasi das *Zwischenhoch" genutzt und weiter an den Regenschächten gearbeitet. Trotzdem habe ich mich dann heute Abend dazu entschieden, diese noch nicht füllen zu lassen, weil der Pflaster aka Beton noch nicht wirklich trocken war (und es vielleicht auch nie wird ;-). Auch dem nächsten Bild seht ihr auf jeden Fall meinen heutigen, durchaus erfolgreichen, Versuch sowas wie eine Kernbohrung zu machen. Um den Schlauch der Schwengelpumpe der E. Seiler AG aus Burgdorf in den tieferen Schacht zu führen (in den etwas (1-2cm) höheren Schacht lassen wir nämlich das Regenwasser einfliessen), musste in ca. 6cm durchmessendes Loch her. Und da die Schächte ca. 8-10cm dick (stark) sind, habe ich es heute mit der Methode versucht:

  1. Zuerst habe ich einen entsprechenden Kreis auf eine Lärchenleiste gezeichnet.
  2. Danach habe ich mit dem 10mm-Holzbohrer innerhalb des Kreises rundrum kurz angebohrt.
  3. In der Mitte dieser Kreise habe ich dann mit einem 6mm-Holzbohrer durchgebohrt.
  4. Nun konnte die Schablone an entsprechender Stelle beim Schacht befestigt werden...
  5. ... und mit einem 6mm-Beton- bzw. Steinbohrer habe ich durch die Schablone hindurch Löcher in den Schacht gebohrt.
  6. Nachdem ich alle Löcher gemacht habe, konnte die Schabline entfernt werden und der Bohrer getauscht werden.
  7. Mit einem 8mm-Steinbohrer habe ich dann die Löcher erweitert.
  8. Dabei bin ich bei ein oder zwei Löchern aber in ein benachbartes Loch durchgebrochen.
  9. Trotzdem habe ich danach den 8mm- durch einen 10mm-Steinbohrer getauscht und das gleiche wiederholt.
  10. Damit waren die Löcher fast verbunden und ich musste mit dem letzten Bohrer noch ein wenig quer arbeiten und ist der "Kern" herausgefallen.
Die Löcher-Schablone für die improvisierte Kernbohrung
Die Löcher-Schablone für die improvisierte Kernbohrung

Und voilà, im nächsten Bild seht ihr das entsprechende Loch, noch ein wenig mit dem Meissel nachbearbeitet.

Das Resultat der improvisierten Kernbohrung
Das Resultat der improvisierten Kernbohrung

Heute war auch der Tag des Betonierens und Pflasterns. Ob die Mischung nicht schon zu alt war, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Gepflastert habe ich beim Eingang, wo die alte Telefonleitung ins Haus geführt wurde, beim losen Zaun bei der Kellertreppe, im Keller bei den (nicht mehr ganz so) neuen Abflussohren, im Zwischenzimmer bei der rohen Wand, bei Rissen bei der Aussenwand und eben auch bei den Regenschächten, wir man es auf dem nächsten Bild teilweise sieht. Dort sieht man auch, wie das Rohr bzw. der Schlauch der Schwengelpumpe in den linken und damit tieferen und auch breiteren Schacht führt. Beide Schächte zusammen müssten etwas mehr als 1000 Liter Regenwasser auffangen können. Gemäss Adam Riese und Eva Zwerg habe ich das folgendermassen berechnet:

  1. Kreisgrundfläche: r²*pi = 50cm * 50cm * 3 (vereinfacht) = 2500cm² * 3 = 7500cm²
  2. Zylindervolumen: Grundfläche mal Höhe = 7500cm² * 100cm = 750000cm³
  3. Liter entsprechen Kubikdezimetern: 750000cm³ = 750dm³ = 750 Liter
  4. Der rechte Schacht ist etwas kleiner und der linke hat nun für den Schlauch der Schwengelpumpe auf ca. 80cm Höhe, damit komme ich auf gut 1000 Liter Regenwasser in beiden zusammen ;-).
Das einbetonierte Verbindungsrohr beider Regenschächte
Das einbetonierte Verbindungsrohr beider Regenschächte

Ja, das wär's für heute. Nun sind die restlichen 6 Fensterbretter mit Leimen dran, die Türfutter und die Dachpappe für die Sockel und schon gibt's nichts Anderes mal als Rosten, Rosten und nochmals Rosten. Den Grillrost haben wir gestern übrigens auch noch genutzt...